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24 Jun

Turning 25: Übers Erwachsenwerden und neue Wege

turning 25

Today I’m turning 25. Ein viertel Jahrhundert. Näher an der 30 als an der 20. Ich kann es irgendwie immer noch nicht ganz glauben und fühle mich kein bisschen älter, als an meinem 22sten. Immer noch freue ich mich wie ein kleines Kind auf den Tag und zähle schon eine Woche vorher, wie oft ich noch schlafen muss. Die Vorfreude wird nicht weniger, ganz im Gegenteil, sie steigt von Jahr zu Jahr. Warum ich dieses Jahr einen Beitrag dazu veröffentliche? Keine Angst, nicht aus Gründen eines Aufmerksamkeitsdefizits (#happybirthdaytome). 2017 ist ein besonderes Jahr für mich und mit meinem 25. Geburtstag beginnt für mich ein neues Kapitel. Viel Spaß mit dem wohl persönlichsten Beitrag seit es diesen Blog gibt.

Turning 25: Übers Erwachsenwerden und neue Wege

In genau 5 Tagen gebe ich meine Bachelorarbeit ab. Drei Jahre Universität werden damit abgeschlossen. Mein Plan ist, bis spätestens Anfang September einen festen Job gefunden zu haben. Nein, ich hänge keinen Master an. Ich möchte arbeiten, denn das fehlt mir (Kleine Notiz: Ich habe bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung und auch während meines Studiums viel gearbeitet, deshalb kann ich sagen, dass es mir fehlt.). Vorher steht Patrick und mir allerdings noch ein großer Schritt bevor: Wir ziehen um. Und nein, nicht in ein Nachbardorf von Würzburg. Nichtmal in eine Nachbarstadt. Und auch nicht in ein Nachbarbundesland.

4 Autostunden liegen zwischen Heimat und neuem Wohnort

Knapp 500 Kilometer liegen zwischen unserer Heimat in Bayern und unserem neuen Wohnort. Wir ziehen nach Berlin (Da hab‘ ich doch direkt Fußballgegröle im Ohr.). Schon letztes Frühjahr trafen wir die Entscheidung. Patrick bekam ein berufliches Angebot und uns war ziemlich schnell klar, dass ein Umzug nur gemeinsam in Frage kommt. Jetzt, knapp 15 Monate später, wird das Ganze so langsam real. Die Wohnungssuche ist in vollem Gange und wir blicken dem großen Tag mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen.

Wir können nicht ganz loslassen

Anfang diesen Jahres zogen wir innerhalb Würzburgs in eine winzig kleine Wohnung um, und das nicht ohne Grund. Wir möchten auch nach unserem Umzug nach Berlin eine Wohnung hier behalten, damit wir immer nach hause kommen können, ohne uns mit jemandem abstimmen zu müssen. Klar, unsere Eltern hätten uns immer Unterschlupf gewährt. Wir entschieden uns aber bewusst für eine Zweitwohnung, denn ich glaube auf diese Weise bleibt die Verbindung zu Würzburg noch stabiler.

Ein neues Kapitel

Hätte man uns Ende 2015 gefragt, ob wir uns vorstellen können, in Berlin zu leben, hätten wir beide vermutlich wie aus der Pistole geschossen mit einem überzeugten „Nein!“ geantwortet. Niemals hätte ich mir vorstellen können, dass das zwei Monate später schon ganz anders aussah. Ich freue mich so sehr über den Beginn eines neues Kapitels gemeinsam mit meinem besten Freund und liebsten Partner (Nein, nicht „in crime“.), Patrick.

Ines Ballali
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